Was ich gerade mache ?
Mich aufregen über Elizza Boykott gegen Amazon.
Ist schon mal jemandem die Idee gekommen, dass die Berichterstattung extrem manipuliert
sein könnte. Die Umsatz- und Gewinnzahlen von Amazon wurden bekanntgegeben und schon kommt es zu einer solchen Berichterstattung. 
Elizza sollte sich lieber ums Stricken und Häkeln kümmern als ums boykottieren.
Wurden die ganzen Hintergründe von  Elizza ausreichend recherchiert?
Weiß Sie mehr als ARD und ZDF ?
Wer hat dieses überteuerte Buch “ Elizza stricken”  bei Amazon reingestellt. Elizza !
Dabei war doch schon immer bekannt, dass Amazon Leiharbeiter zur Weihnachtszeit einstellt.
Und immer schon wurden Gerüchte darüber in die Welt gesetzt. Aber Elizza hat erst jetzt davon gehört.
Och Gottchen………..
Warum sind es Menschen aus unseren Nachbarländern die bei Amazon arbeiten? Weil wir uns zu fein sind für die paar Euro zu arbeiten. Die Ferienhäuser in denen die Leiharbeiter wohnen sind wahrscheinlich besser als das eigene zu Hause.
Ich habe nichts dagegen wenn mir  jeden Abend in die Tasche geguckt wird.
Wo ist das Problem? Ich kann doch jederzeit meine Tasche zeigen wenn ich nichts geklaut habe.
Amazon ist doch bemüht die Probleme zu lösen, also was soll das?
Ich war Fan von Eliza , aber das war´s jetzt.  …………….Der Boykott von ihr kommt mir vor wie eine Inszenierung damit mehr auf ihr Homepage schauen. 
Ich bin und bleibe Amazon-Fan.
Die Logistik von Amazon ist weltweit die Beste und werde nicht darauf verzichten und weiter meine Bücher usw. kaufen. Ich kann auf jeden Fall sehr gut auf Elizza verzichten. Marion

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Kommentar

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Kommentar von Tinka am 28. Februar 2013 um 1:26pm

Danke Lila, das Du Dir die Mühe gemacht hast. Das Thema wird nie vorbei sein solange es in Deutschland und sonst wo noch Arbeitslosigkeit und Armut gibt.Das gibts sogar in unserem Land man glaubt es nicht...

Kommentar von Lila am 27. Februar 2013 um 7:33pm

Gerade eben habe ich im Fernsehen einen Beitrag zu fair gehandelten Waren gesehen.

Auf der Internetseite vom WDR gibt es dazu interessante Informationen, einschliesslich einem Plug-In für faires Internet-Shoppen

LG Lila

Kommentar von Diana am 26. Februar 2013 um 12:13am

Liebe Tina,

nein, er hat keinen alten Vertrag. Er arbeitet auch nur in einem etwas kleineren Unternehmen, wo der Angestellte keine Nummer ist, sondern noch per Vornamen angesprochen wird. Er fährt letzten Endes nur die Aufträge, die sein Chef an Land zieht. Von anderen Grossunternehmen.

Bis jetzt ist der Job auch noch sicher. Weil der Chef eben gekonnt die Fäden ziehen kann. Aber irgendwann wird auch das ein Ende haben, denke ich.Entweder weil der Chef auch nichts mehr findet, oder weil mein Schatz irgendwann zu alt wird. Aber bis dahin ist hoffentlich noch ein wenig Zeit ;)

Ja, 13 Euro sind zu wenig, da gebe ich Dir recht. Und selbst wenn man mehr verdienen würde - der Staat bedient sich ja auch gern. Also versucht man, sich selbst zu helfen. Irgendwie. Und ärgert sich dennoch, da es ja auch Leute gibt, denen es besser geht, als einem selbst. Ohne etwas dafür tun zu müssen, weil sie nicht wollen. Aber das ist eine Geschichte, die diskutieren wir lieber nicht ausführlicher ;)

PS: Danke für Deine letzten Worte. Ja, ich gebe zu (ohne selbstverliebt oder hochnäsig zu klingen) ich bin saustolz drauf, das ich das so toll mit ihm hinbekomme. Und ganz ehrlich, die Ehe hält es dadurch auch frisch *gg

Kommentar von Tinka am 25. Februar 2013 um 11:23pm

Achso und was ich noch sagen wollte... meine Hochachtung ist Dir sicher, denn es gibt offensichtlich nicht viele Frauen die so hinter ihrem Mann stehen, den sie so wenig zu sehen bekommen. Es ist schön wenn man so zueinander steht.

Gruß Tinka

Kommentar von Tinka am 25. Februar 2013 um 11:15pm

Liebe Diana, weißt Du ich denke über die 13,-€ brauchen wir uns nicht zu unterhalten, sie sind für einen normalen Mittelklasse Verdiener zu wenig, vorallem wenn sie bzw er vielleicht noch Alleinverdiener ist oder Alleinerziehend, Unterhaltzahler oder sonst was. Was ich aber viel schlimmer finde sind die Vertragsbedingungen die es heutzutage gibt. Dein Mann hat sicher noch einen alten Vertrag und kann sich damit glücklich schätzen, aber genau diese will man doch Heute los werden. Wenn seine Spedition heute konkurs anmelden müsste oder sein Standort geschlossen würde, weil vielleicht ein Manager falsch gewirtschaftet hat, dann ist er schneller draußen als er gucken kann. Es sei denn er ist bereit zu einem anderen Standort zu wechseln der dann vielleicht in Tansania liegt.

Wenn er dann z. B. bei Amazon anfangen will, bekommt er erst mal einen befristeten Arbeitsvertrag, der dann weil die Kunden zu wenig kaufen nach einem halben Jahr wieder ausläuft. Er also wieder auf der Strasse wäre..... was würde das mit seinem Gemüd machen ???? Mit den Mitarbeitern - egal wo sie auch immer her kommen wird somit gemacht was man will. Und glaub mir ich spreche von nichts was ich nicht schon erlebt habe. DAS ist schockierend und daran ist sicher nicht nur die Kaufkraft der Kunden schuld oder???

Kommentar von Diana am 25. Februar 2013 um 8:47pm

Ich finde 13 Euro brutto jetzt nicht zu wenig, WENN !!! man davon ausgeht, das der Arbeitstag 8 Std. dauert und es sich um eine 5 Tage Woche handelt.

Sofern es mehr Stunden werden auf eine gesamte Woche verteilt, dann wirds natürlich ungerecht. Ich seh das an meinem Gatten. Er hat einen Durchschnitt von 12-15 Std. täglich. Er arbeitet 6 Tage die Woche, aber auch nur dank der Wochenendregelung mit dem LKW Fahrverbot ab Samstag 20 Uhr. Somit hat er den Sonntag "frei". Allerdings auch nicht wirklich, denn die Wochenenden ist er selten zuhause, er steht auf irgendnem Rasthof im Ausland und macht den Schreibkram der gesamten Woche (für die Abrechnungen)

Sein Bruttogehalt ist mager, allerdings für die Sparte Fernfahrer durchschnittlich gut. Es gibt Arbeitgeber, die Fahrer gern mit knapp mehr als die Hälfte unseres Lohns abspeisen (für die gleiche Arbeit und mehr)

Nur der Ausgleich durch den Verpflegungsmehraufwand (Spesen) macht das Arbeiten für ihn selbst noch attraktiv und die Tatsache, das ich selbst auch noch ein kleines Geldbeutelchen nach Hause bringe.Sonst würden wir alt aussehen.

Allerdings habe ich mal nachgerechnet, das man mit den genannten 13 Euro brutto für die von mir genannte "normale" Arbeitswoche mehr Lohn einsackt, als andere mit einem Arbeitstag, wie mein Mann ihn hat ! Auf deutsch, der 13 Euro brutto Verdiener hat unterm Strich für weniger Arbeit mehr Geld, als ich !

Fakt ist, die Löhne sind enorm gesunken in den letzten 10-12 Jahren. Wir hatten im Job meines Mannes mal sage und schreibe 6000 DM und mehr auf dem Lohnzettel stehen. Jetzt kommt man nichtmal mehr auf die Hälfte ... obwohl es noch mehr Arbeit geworden ist.

Wäre er nicht mit Leib und Seele LKW Fahrer, wäre er schon lange aus dem Beruf weg. Aber, und das ist ja das Schlimme, in seinem gelernten Beruf als KFZ Mechaniker würde er wortwörtlich verhungern, weil man den Lohn dafür auf dem Lohnzettel gar nicht mehr sehen würde. Also belassen wir es dabei, das er bis auf Weiteres seinen Job macht. Er ist in einer tollen Firma, ohne Stress, ohne Zwang und mit einem super Klima. Ihm gehts damit soweit gut. Ich lebe seit Anfang an mit dem Status "Strohwitwe" und bin auch nach über 20 Jahren noch  zufrieden. Auch wenn ich ihn selten bei mir habe. Unserer Ehe hat es in der Hinsicht nix Schlechtes eingebracht. Und dank des technischen Fortschritts kann man ja mittlerweile mehr als nur telefonischen Kontakt zueinander halten. In etwas mehr als 20 Jahren darf er (wenn der Staat mitmacht) in Rente gehen, dann haben wir noch genug Zeit füreinander ;)

Leider gehen wir heute nur noch arbeiten, um überleben zu können. Es gab Zeiten, da ging man arbeiten, um zu "leben" und sich etwas zu leisten.

Die Sache mit Amazon ist natürlich nicht gerade toll, allerdings traue ich auch nur dem, was ich mit eigenen Augen sehe. Und damit meine ich keine Dokumentationen, Reportagen mit versteckten Kameras oder sonstwas. Das dort nicht alles nach ´nem gutem bzw. ordentlichen/menschenwürdigem Plan läuft, ist schon lange bekannt. Ich für meinen Teil allerdings kaufe weiterhin dort ein. Ohne schlechtes Gewissen. Sonst müsste ich den alltäglichen Einkauf beim Supermarkt und Co. auch boykottieren, denn mein Mann wird als Arbeitskraft in seinem Job, wie viele andere auch, ebenfalls ausgenutzt. Und da er dafür sorgt, das die Lebensmittel im Regal stehen, die Möbel im Kaufhaus, die Windräder auf den Wiesen oder die Autos im Autohaus stehen können, kann ich das nicht tun. Denn damit fördere ich ja unter anderem seine drohende Arbeitslosigkeit. Und ich stehe irgendwann in einem leeren Geschäft.

Was ich damit meine, ist ganz einfach zu erklären. Wir bilden ja alle zusammen sowas wie ein Domino-Spiel. Und irgendjemand stösst den ersten Stein um ... der Rest, der folgt, ist eine Kettenreaktion. Jeder Stein ist also mitschuld am Fall eines anderen. Und wenn dann alle Steine gefallen sind, ist das Spiel vorbei. Und was ist dann?

So wäre das dann auch mit einem Boykott gegen Amazon. Wir strafen ja nicht nur die Firma ansich, wir strafen auch alle anderen, die in irgendeiner Art und Weise mit Amazon in Verbindung stehen...selbst irgendwann den armen Leiharbeiter, weil er nichts mehr zu tun hätte ...

Kommentar von Tinka am 25. Februar 2013 um 8:03pm

Wisst ihr, wenn man in Deutschland von 13,-€ Brutto leben soll, muss man aber einige überstunden machen oder einen Zweitjob annehmen. Nur haben unsere Tag nunmal nur 24 Stunden. Wenn man dan noch Miete und Nebenkosten rechnet, dann bleibt da nicht viel übrig. Darum ging es ja auch nicht, sondern um die Art und Weise wie Amazon mit den Menschen da umgegangen ist, ist schon unter aller würde und das sich Busunternehmen und Securityfirmen darauf eingelassen haben ist schon erschreckend. Die Armut der Meschen wird radikal ausgenutzt. Aber, da könnte ich mich jetzt noch ergiesen in einige Ungerechtigkeiten, die bei uns hier ablaufen, aber das würde hier en Rahmen sprengen.

Kommentar von Tinka am 23. Februar 2013 um 9:01pm

also erstens LEBE ich seit 53 Jahren auch ohne amazon und zweitens möchte ich Euch bitten Euch auch mal damit zu beschäfftigen wo unsere tollen Schnittblumen beim Discounter herkommen oder Kleidung aus verschiedenen Läden die im Ausland unter miesesten Arbeitsbedingungen hergestellt werden. 

Amazon ist, nach meiner Information ein amerikanisches Unternehmen bei dem sich ein bekannter von mir erst vor kurzem beworben hatte, er sollte für einen Bruttolohn von 13,-€ arbeiten. Nach allen Abzügen kommt das unserem neuen Mindestlohn nahe. Wie soll jemand davon eine Familie ernähren. Wir steuern sowieso auf Arbeitsbedingungen zu, die mit den amerikanischen vergleichbar sind. Wir werden alle irgendwann Zweitjobs brauchen um bei Amazon kaufen zu können. Das Fazit ist doch... Wollen wir Günstig bis Billig Einkaufen, müssen wir die Arbeitsbedingungen wohl akzeptieren. Oder ???.... Übrigens, Taschenkontrollen werden auch im ganz normalen Einzelhandel in Deutschland bei Mitarbeitern durchgeführt. Weiß ich aus Erfahrung und da kann schon ein Bonbon zu einer Kündigung führen.

 Außerdem glaube ich das Marion einen ganz miesen Tag hatte als sie den Blog geschrieben hat und....Wir leben in eine Demokratie, daher kann auch eliZZZa ihre Meinung äußern. Warum nicht auch hier

Kommentar von Lila am 21. Februar 2013 um 5:14pm

Liebe Marion,

zum Thema Amazon möchte ich mich nicht groß äußern. Aber zu Deiner Aussage eliZZZa hat zum Boykott gegen Amazon aufgerufen. Das stimmt nicht, sie schreibt nämlich

ch will nun gar keine Meinung dazu schreiben, ich glaube, die kann sich jede(r) selbst bilden. Ich ersuche Euch, nehmt Euch die Zeit, diese Dokumentation anzusehen, diskutiert die Fragen vielleicht mit Freunden im richtigen Leben – und entscheidet nach Eurem Gewissen, ob und wie Ihr handeln wollt. DANKE!

Zitat aus amazon ade!

Außerdem hat eliZZZa noch gar nie irgendetwas geschrieben nur um mehr Leser auf ihre Seite zu bekommen. Bei über 20.000 registrierten Mitgliedern auf nadelspiel und noch wesentlich mehr nicht registrierten Besuchern hat sie das auch nicht nötig.

Aber sie sagt immer ihre Meinung, vor allem zu wichtigen Themen, und sie befürwortet lebhafte Diskussionen, wenn jemand nicht der gleichen Meinung ist wie sie. Denn das wichtigste ist, dass Missstände thematisiert werden.

Gerade dass es bei nadelspiel nicht nur um Handarbeiten geht, wird von den meisten geschätzt.

Liebe Grüße, Lila

Kommentar von Marion am 21. Februar 2013 um 3:39pm

Liebe Nicole, ich danke Dir für Deine Kommentierung. Du hast mir Anregungen zum Nachdenken gegeben. Mache ich auch. Ich habe ganz spontan geschrieben und das zum ersten Mal überhaupt. Ich bin sooooooooooo maßlos entäuscht , auf dieser Plattform über einen Boykott gegen  Amazon zu lesen. Diese Plattform ist für mich Freizeit und Handarbeiten. Muß ich hier über Amazon diskutieren und womöglich noch zu einem Boykott aufgerufen werden? Die Beiträge "Somalia" und die "Pinguin-Kleidchen" das passt hierher aber doch nicht Amazon.

Ich habe ein Kindle von Amazon und kaufe dort meine e-books. Innerhlab von 1 Minute habe ich mein gewünschtes Buch. Das bietet der Einzelhandel mir nicht.

Liebe Grüße Marion

 

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